Astronauten entkommen schlecht funktionierende Sojus-Rakete

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Die Medienwiedergabe wird auf Ihrem Gerät nicht unterstützt                 Medienunterschrift Die Fehlfunktion wurde ungefähr 90 Sekunden nach dem Flug sichtbar Eine Kapsel mit den beiden Besatzungsmitgliedern einer russischen Sojus-Rakete, die beim Start nicht funktionierte, ist in Kasachstan sicher gelandet. Der russische Kosmonaut Alexey Ovchinin und der US-Astronaut Nick Hague seien "in gutem Zustand", hieß es in den Medien der Nasa und in Russland. Such- und Rettungsteams sind jetzt auf dem Weg zur Landestelle. Die Rakete war zur Internationalen Raumstation (ISS) aufgebrochen, als sie ein Problem mit ihrem Booster hatte. Die Besatzung musste im "Ballistic-Descent-Modus" zurückkehren, twitterte die Nasa, was, wie sie erklärte, "ein schärferer Anstellwinkel als normal" sei. Die Sojus-Rakete war um 14:40 Uhr Ortszeit (08:40 GMT) in Kasachstan für eine vierstündige Reise zur ISS gestartet. Herr Hague und Herr Ovchinin sollten sechs Monate lang an der Station arbeiten, um an einer Reihe von wissenschaftlichen Experimenten zu arbeiten.                                                                                                                                     Analyse: Eine unangenehme Fahrt zurück zur Erde Von Jonathan Amos, Wissenschaftskorrespondent der BBC Soyuz ist eines der ältesten Raketen-Designs, aber auch eines der sichersten. Die Fehlfunktion schien um das sogenannte "Staging" herum aufzutreten, wo das aufsteigende Fahrzeug den Prozess des Verwerfens seiner leeren Kraftstoffsegmente durchläuft. Die Astronauten an Bord waren sich sicher, dass etwas nicht stimmte, weil sie sich schwerelos fühlten, wenn sie sich in ihren Sitzen hätten gedrängt fühlen sollen. Die Rettungssysteme sind getestet und bereit für genau diese Art von Eventualität. Es wäre jedoch eine unangenehme Fahrt zurück zur Erde gewesen. Die Besatzung hätte sehr hohe Beschleunigungen bei der Rückkehr erfahren. Es gibt bereits viele Diskussionen über den gegenwärtigen Zustand der russischen Industrie und ihre Fähigkeit, die Standards von damals zu halten. Was auch immer das Ergebnis der Untersuchung sein mag, diese Veranstaltung wird diese Bedenken nur noch verstärken und insbesondere die Notwendigkeit unterstreichen, neue Raketensysteme online zu bringen. Diese von den Unternehmen Boeing und SpaceX produzierten Fahrzeuge werden nächstes Jahr ihr Debüt geben.                                                                                                                                     Vielleicht möchten Sie auch lesen: Wie ist es, auf der ISS zu leben? Tim Peake Special: Wie man ein Astronaut wird

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